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Gewohnheit ändern – So eignest du dir eine neue Gewohnheit an

Du hast dir vorgenommen nun endlich mehr Sport zu treiben? Oder dir zur Gewohnheit zu machen dich gesund zu ernähren? Oder endlich regelmässig an deinen Projekten zu arbeiten um dort mal einen grossen Schritt voranzukommen? Und trotz deiner guten Vorsätze und anfänglicher grosser Motivation bist du gescheitert und hast es nicht so hinbekommen, wie du es gerne gehabt hättest? Ja, das ist frustrierend. Aber ich darf dich beruhigen, denn du bist nicht der einzige Mensch auf dieser Welt mit diesem Problem. Und die gute Nachricht ist, es gibt dafür eine Lösung. Diese wirst du in diesem Artikel erfahren.

Die guten Vorsätze

Viele Menschen wüssten eigentlich ziemlich genau, was gut für ihren Körper und ihre Seele wäre. trotzdem bringen Sie es nicht zustande, oder sie verlieren schon nach kurzer Zeit wieder die Lust am neuen Vorsatz, geben auf und kehren zurück in ihre Komfortzone. Allerdings sind nicht alle Menschen so. Du kennst bestimmt auch Menschen, die sich einen guten Vorsatz genommen hatten, und es auch durchgezogen haben. Hast du dich auch schon gefragt, was genau bei diesen Menschen nun anders gelaufen ist als bei anderen, oder vielleicht sogar bei dir selber? Warum schaffen es einige Menschen ihre guten Vorsätze einzuhalten und andere nicht? Die Antwort lautet: Wegen der Herangehensweise.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

In dem bekannten Spruch „der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ liegt die Antwort auf dieses Problem. Wir Menschen tun am liebsten das, was wir uns gewohnt sind zu tun. Jeder Mensch ist anders, und jeder Mensch hat andere Gewohnheiten. Diese Gewohnheiten eignen wir uns im Laufe unseres Lebens durch unserer Entwicklung meistens unbewusst an. Denn die wenigsten Menschen wissen, wie genau sie sich eine neue Gewohnheit aneignen. Deshalb geschieht dies meist unbewusst.

Das grosse Problem dabei ist aber, dass wir, wenn wir uns eine neue Gewohnheit aneignen wollen, aus unseren alten Gewohnheiten ausbrechen müssen und somit unsere Komfortzone verlassen müssen. Und genau das ist der Grund, weshalb viele Menschen mit ihren Vorsätzen scheitern. Sich eine neue Gewohnheit anzueignen bedeutet die Komfortzone zu verlassen. Und das kann unter Umständen sehr schwierig sein. Deshalb muss die Sache strategisch angegangen werden.

Neue Gewohnheiten aneignen – So funktioniert es

Wenn du dir vornimmst dir etwas Neues anzugewöhnen, musst du dir darüber im klaren sein, dass die Motivation, die du am Anfang spürst, in der Regel schnell verfliegt. Und das ist auch ganz normal. Am Anfang freust du dich. Du siehst den Endzustand schon vor deinem geistigen Auge, wie du dir deine Gewohnheit bereits angeeignet hast und du bist glücklich darüber, dass du dieses Ziel jetzt erreichst. Aber dann, mit jedem Tag, an dem du deine neue Gewohnheit ausübst, merkst du, dass es dich immer mehr Überwindung kostet und das vorher so perfekte Bild des erreichten Endzustand verblasst immer mehr. Es kostet dich jeden Tag immer mehr Willenskraft und du musst deinen inneren Schweinehund immer mehr

überwinden um die neue Gewohnheit auszuüben. Und der Drang, wieder in die Komfortzone zurückzukehren, wird immer grösser.

Das ist dann der Zeitpunkt, an dem die meisten Menschen aufgeben.

Aber mache dir jetzt bewusst, dass es besser wird. Bleibe einfach dran, auch wenn du nach ein paar Tagen das Gefühl hast, es nicht mehr auszuhalten und du einfach nicht mehr kannst. Mach trotzdem weiter. Mit jedem Tag, an dem du deine neue Gewohnheit weiter ausübst, wird es leichter. Es wird mit jedem Tag immer leichter und du brauchst immer weniger Überwindung zur Ausführung der Tätigkeit. Nach zwei Wochen hast du dich bereits sehr gut an deine neue Gewohnheit gewöhnt und nach einem Monat ist es bereits Routine.

 

Ich möchte dir dazu gerne meine Story erzählen, wie ich mir das morgendliche Laufen angewöhnt habe:

Ich wusste, ich muss mehr Sport machen und wollte laufen. Ich war überzeugt, das Laufen tut mir gut. Nach mehreren Jahren ohne Sport aber war es für mich nicht gerade einfach den Einstieg zu finden. Ich musste mich überwinden. Es war mir aber wichtig, weshalb ich trotz meiner inneren Widerstände damit anfing. Die ersten zwei Tage waren himmlisch. Ich lief fast von alleine. Auch wenn ich überhaupt keine Kondition hatte, war ich glücklich darüber, den Anfang endlich gemacht zu haben. Aber bereits am dritten Tag wurde es schwieriger. Ich musste mich mehr überwinden, die Beine wurden schwer und müde und es hat mir einfach bereits nicht mehr so grossen Spass gemacht.

Ich wusste aber bereits, wie ich mir eine neue Gewohnheiten aneignen muss, und fuhr deshalb mit dem Laufen fort.

Vom dritten bis zum siebten Tag war es schwierig, da musste ich mich richtig zwingen um aus dem Haus zu gehen. Vom 8.-14. Tag wurde es bereits ein wenig besser, vor allem auch weil ich merkte, dass meine Kondition etwas besser wurde. Nach zwei Wochen machte ich mir bereits nicht mehr so viele Gedanken und nach einem Monat war es so normal, dass ich mich schon schlecht fühlte, wenn ich nicht laufen ging.

Quintessenz

Diese Vorgehensweise kannst du anwenden auf jede Gewohnheit, die du dir aneignen möchtest. Es spielt dabei keine Rolle, um was es sich handelt. Wenn du dich sehr schwer tust damit und du Probleme hast, deinen inneren Schweinehund zu besiegen, gebe ich dir noch ein Geheimtipp:

Setze dich nicht unter Druck sondern nimm dir die Freiheit, jeden Tag aufs Neue zu entscheiden!


Wenn du dir zum Beispiel das Laufen zur Gewohnheit machen möchtest, nimm dir einfach vor, jeden Tag laufen zu gehen. Setz dich aber nicht unter Druck, sondern nimm dir die Freiheit, dich jeden Tag neu für das Laufen zu entscheiden. Eu kannst jeden Tag neu entscheiden, was du machen möchtest. Du musst keine Entscheidung für die Ewigkeit fällen. Das nimmt dir den ganzen Druck und steigert deine Erfolgswahrscheinlichkeit dramatisch. Und du wirst dich so jeden Tag neu für deine neue Gewohnheit entscheiden. Einfach, weil du die Wahl hast. In meinem Umfeld gibt es einige, die das auch so umgesetzt haben. Alle haben sich so erfolgreich ihre neue Gewohnheit angeeignet.

Wenn du noch Lektüre zu dem Thema brauchst, kann ich dir folgende zwei Bücher ans Herz legen. Diese Bücher haben mir wirklich sehr viel gebracht:

Brian Tracy: Keine Ausreden! - Die Kraft der Selbstdiziplin ►►►Jetzt auf Amazon.de prüfen

Alexander Hartmann: Mit dem Elefant durch die Wand ►►►Jetzt auf Amazon.de prüfen


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